Das Institut für Politikwissenschaft der Kardinal Stefan Wyszynski Universität in Warschau

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 Das Institut für Politikwissenschaft der Kardinal Stefan Wyszyński Universität (UKSW) in Warschau besteht seit dem Jahre 1999. Die Geschichte des Instituts und der Studienrichtung Politikwissenschaft reicht jedoch bis in die Zeit der Akademie für katholische Theologie zurück, in der das Institut verschiedene Namen trug. Zuerst gab es Katholische Soziallehre (1982), dann Christliche Soziallehre (1991), danach Politische Wissenschaft und Soziallehre und schließlich – Politikwissenschaft (1999).

Es ist bemerkenswert, dass sich die Spezialisierung Katholische Soziallehre in kurzer Zeit in  Politikwissenschaft verwandelte. Dabei erfüllte sie alle erforderten Standards in Wissenschaft und Lehre. Das Institut für Politikwissenschaft genießt ein hohes Ansehen innerhalb des Hochschulsystems sowohl in Polen als auch im Ausland, besonders dank seiner wissenschaftlichen Forschungen. Deren Schwerpunkte bilden die kulturellen Grundlagen der Politik, die Beziehungen zwischen Politik und Religion sowie politische und kulturelle Prozesse in Mittel- und Osteuropa. Dank der Kompetenz und der Vernetzung seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genießt das Institut hohe Anerkennung sowohl im polnischen als auch im internationalen Wissenschaftsmilieu. Das Institut für  Politikwissenschaft der Kardinal Stefan Wyszyński  Universität  bildet eine der jüngsten politologischen Einheiten in Polen, hat aber den Ruf einer dynamischen und innovativen Einrichtung.

Gründer des Instituts ist der bekannte Theologe und Politologe Prof. Dr. hab. Helmut Juros (ehemaliger Rektor der Akademie für katholische Theologie), der es bis zum Jahre 2005 leitete. In den Jahren 2005-2008 wurde das Institut von Prof.  Dr. hab. Piotr Mazurkiewicz geleitet (2008-2012 Generalsekretär der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft [COMECE]), 2008-2012 von Prof. Dr. hab. Aniela Dylus. Seit 2012 ist Prof. Dr. hab. Radosław Zenderowski Direktor des Instituts für Politikwissenschaft, das innerhalb der Fakultät für Geschichts- und Sozialwissenschaften der UKSW das zweitgrößte Institut  bildet.

Die organisatorische und wissenschaftliche Struktur des Instituts bilden  Lehrstühle, Abteilungen wie auch Sektionen, die einzelne thematische Bereiche der Politikwissenschaft repräsentieren (Unterdisziplinen). Die Lehrstühle und Abteilungen führen Forschungen im Rahmen thematischer Seminare und auch im Bereich der Spezialinteressen der Institutsmitarbeiter durch. Die Sektionen stellen dagegen Forschungsgruppen dar, die Wissenschaftler aus verschiedenen Lehrstühlen vereinigen.

Im Vergleich zu den anderen Instituten für Politikwissenschaft in Polen  zeichnet sich unser Institut aus: erstens – durch seine „Jugend“, zweitens – durch die Spezialgebiete der Forschungen, drittens – durch ein dynamisches wissenschaftliches Team aus polnischen und ausländischen Wissenschaftlern.

Die Anerkennung für die wissenschaftlichen  Leistungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommt u.a. darin zum Ausdruck, dass sie wissenschaftlichen Komitees der Polnischen Akademie der Wissenschaft angehören (u. a. dem Komitee für Politische Wissenschaft und Komitees für die Ethik in der Wissenschaft). Sie  sind wissenschaftliche Beiräte verschiedener Gremien (u. a.: beim Institut für Politische Studien der Polnischen Akademie der Wissenschaft), Beiräte renommierter wissenschaftlicher Zeitschriften, sie sind auch Mitglieder internationaler wissenschaftlicher Vereinigungen wie z. B. der International Political Science Association, des Europeistische Ethikverein „Societas Ethica“ (in der sie Mitglieder des Beirats sind), der Görres-Gesellschaft, der Vereinigung für katholische Sozialethik in Mitteleuropa,  der European Society of Catholic Theology  (dort waren sie Vizepräsidenten), der British Association for Slavonic and East European Studies, der European Association for Population Studies wie auch polnischer wissenschaftlicher Vereinigungen, u. a.:  der Polnischen Vereinigung für Politische Wissenschaft (durch ein paar Amtszeiten  waren Mitarbeiter von uns Vorsitzende der Warschauer Abteilung), der Polnischen Vereinigung für Soziologie, der Europäischen Vereinigung für Business-Ethik „EBEN“ Polen und vielen anderen.

Im Institut für Politikwissenschaft werden über 1300 Studierende ausgebildet, die Politologie in verschiedenen Fachbereichen  auf allen drei „Bologna“ Studienstufen studieren können: Politologie und Europäische Studien (erste und zweite Stufe) im Präsenzstudium wie auch im Fernstudium, ferner den Studiengang Innere Sicherheit (erste Stufe im System des Präsenz- und Fernstudiums). Von der Qualität der Lehre im Institut zeugen die von der staatlichen Akkreditierungskommission und von der Akkreditierungskommission der Hochschulen ausgestellten Zertifikate, das Recht auf die Verleihung des Doktortitels im Bereich der wissenschaftlichen Politik, das das Institut im Jahre 2008 erhielt, sowie zahlreiche Preise für Doktor-, Magister- und Bachelorarbeiten. Mehrfach wurden Doktorarbeiten  mit Preisen der Polnischen Vereinigung für Politikwissenschaft und Preisen des polnischen Präsidenten ausgezeichnet. Magisterarbeiten der Absolventen wurden u. a. durch Preise des Außenministers  (erster und zweiter Platz), durch das Institut für Arbeit und soziale Angelegenheiten (erster und zweiter Platz) sowie durch Preise der Konferenz für finanzielle Unternehmen in Polen „Verba veritatis“ ausgezeichnet.

Bemerkenswert ist auch das große wissenschaftliche und außenwissenschaftliche (politische und soziale) Engagement unserer Studierenden. In den letzten Jahren bekamen viele von ihnen Stipendien des Ministeriums für Wissenschaft und Höheres Schulwesen. In der letzten Zeit gab es eine Intensivierung der Studierendenaustauschs im Rahmen des Programms Sokrates/Erasmus wie auch CEEPUS.

Die Absolventen des Instituts finden eine Anstellung bei der Staats- und Kommunalverwaltung, bei den Medien, politischen Institutionen wie auch bei Think Tanks. Unter unseren Absolventen gibt es auch: Regierungssprecher (während der Amtszeit von Kazimierz Marcinkiewicz und Donald Tusk), Abgeordnete, bekannte Journalisten der gesamtpolnischen und der lokalen Medien, Stadtpräsidenten und Landräte. Absolvent des Instituts ist auch der zweifache Olympiasieger Tomasz Majewski. Viele unserer Absolventen bleiben in Kontakt miteinander und mit der Universität.

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